
Warum Katzen so viel schlafen – und was das über ihre Gesundheit verrät
, Von Stefano De Valerio

, Von Stefano De Valerio
Wer Katzen liebt, weiss: Unsere Samtpfoten sind wahre Schlafmeister. Doch warum schlafen Katzen so viel – oft bis zu 16 Stunden pro Tag? Ist das normal, gesund oder ein Warnsignal? Hier erfährst du alles über das Schlafverhalten deiner Katze und wie du sie optimal unterstützen kannst.
Katzen sind Jäger – auch wenn sie zu Hause gemütlich auf dem Sofa liegen. In freier Wildbahn brauchen sie viel Energie für kurze, intensive Jagdphasen. Der viele Schlaf hilft, diese Energie zu sparen und sich zu regenerieren. Dieses Verhalten steckt noch immer tief in unseren Hauskatzen.
Die meisten Katzen schlafen zwischen 12 und 16 Stunden täglich, manche sogar bis zu 20 Stunden – besonders Jungtiere und Senioren. Ihr Schlaf ist dabei oft leicht und wird mehrmals durch Wachphasen unterbrochen. Nur etwa 25 % ihres Schlafs sind Tiefschlaf.
Junge Katzen schlafen sehr viel, weil sie wachsen. Ältere Katzen brauchen längere Ruhephasen, um sich zu erholen. Wohnungskatzen schlafen oft mehr als Freigänger, da sie weniger Reize und Bewegung haben.
Wenn deine Katze plötzlich deutlich mehr oder weniger schläft, kann das auf Stress, Langeweile oder Krankheit hindeuten. Achte auf zusätzliche Symptome wie Appetitlosigkeit, Rückzug oder Unruhe – dann ist ein Tierarztbesuch ratsam.
Katzen lieben warme, ruhige Orte mit Übersicht. Ob weiche Decke, Katzenbett oder Fensterplatz – ein gemütlicher Rückzugsort fördert Sicherheit und Wohlbefinden. Besonders beliebt sind erhöhte Liegeplätze, wo sie alles im Blick haben.
Wenn deine Katze viel schläft, ist das meist ein gutes Zeichen. Sie regeneriert, verarbeitet Eindrücke und tankt Energie. Sorge einfach für Ruhe, Geborgenheit und Komfort – dann hat sie das perfekte Katzenleben!